Über den Dächern von Graz - Einsatz Plabutsch

Am letzten Sonntag waren aufgrund des Vollmondes und des klaren Himmels wieder viele Wanderer auch zu später Stunde auf den Bergen rund um Graz unterwegs. Da viele Bereiche trotz des Tauwetters der letzten Tage stark vereist sind, erfordert eine Nachtwanderung erhöhte Aufmerksamkeit und geeignete Ausrüstung. Dazu zählt unter anderem ausreichend warme Kleidung, gutes Schuhwerk, Grödeln, Wanderstecken, Stirnlampe und ein Mobiltelefon, um im Ernstfall die Rettungskette in Gang setzen zu können. Wenn möglich sollte man es zudem vermeiden, alleine unterwegs zu sein, da die Begleitung bei einem Sturz die Alarmierung übernehmen und sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten kann.

So auch am Plabutsch, von dem man bei klarer Sicht einen atemberaubenden Blick auf die Dächer von Graz hat. Beim Abstieg zweier Wanderer rutschte einer der beiden Sonntag Abend auf einer vereisten Stelle aus und verletzte sich in unbestimmten Maße an der Schulter. Da die Schmerzen des Verunfallten zu diesem Zeitpunkt so groß waren, war ein selbstständiger Abstieg nicht mehr möglich. Der Begleiter setzte daraufhin die Rettungskette sofort in Gang. Gemeinsam und in hervorragender Zusammenarbeit mit der Höhenrettung der Berufsfeuerwehr Graz und dem Roten Kreuz konnte der Verletzte daraufhin geortet, erstversorgt und wieder sicher ins Tal gebracht werden.

2021/12/21 19:10

Winterkoordinierung am Grazer Hausberg, - dem Schöckl

Rechtzeitig vor dem Beginn der Winterdienste am Schöckl fand heute die alljährliche Winterkoordinierung mit umfassenden Übungsszenarien statt. Dabei wurden die Abläufe und neuen Materialanschaffungen besprochen und gleich auf ihre Einsatztauglichkeit getestet. Immer mit dabei sind unsere Lawinensuchhunde Finn und Emmy. Neu in unserer Truppe war diesmal Hundeführer Patrick mit seinem Lawinensuchhund Harley. Geübt wurde unter anderem die Rettungsabläufe rund um eine Lawinenverschüttung inkl. Suchhunde, die planmäßige wie behelfsmäßige Versorgung und die Bergung bzw. der Abtransport von Verletzen aus unwegsamen Gelände mittels der Gebirgstrage.

2021/12/19 19:14

Ein einsatzreiches Wochenende

Am Freitag, den 23. April, fand für die Bergrettung Graz eine Ausbildungseinheit (ortstellenintern) statt. Dabei wurden schrittweise durch einen Stationenbetrieb in Kleingruppen mehrere Themenbereiche geschult. In der ersten Station wurde hierbei die richtige Verwendung der Ferno-Titantrage erläutert, in einer zweiten Station erfolgte eine Funkschulung durch einen Mitarbeiter der Landeswarnzentrale und in der dritten wurde die Verwendung von Flaschenzügen im planmäßigen Einsatz thematisiert.

Am nächsten Tag, Samstag, den 24. April, kam es zu einem medizinischen Notfall am Leopolds-Klettersteig auf der Riegersburg, woraufhin eigentlich drei Bergretter durch den Polizeihubschrauber eingeflogen werden sollten. Glücklicherweise konnten hier aber bereits anwesende Ersthelfer die in Not geratene Person bergen und so den Einsatz verkürzen.

Ein weiterer Einsatz erfolgte am Sonntag. Eine Frau kam an einem Wanderweg nahe der Kesselfallklamm zu Sturz und verletzte sich dabei am Knie so schwer, dass sie nicht mehr selbstständig absteigen konnte. Die Bergrettung Graz stieg gemeinsam mit Sanitätern des Roten Kreuzes und der Polizei zur Verletzten zu. Ein zufällig anwesender Arzt hatte die Erstversorgung und Stabilisierung übernommen, sodass die Frau mithilfe der Trage zum Rettungswagen transportiert werden konnte.

Am Dienstag ereignete sich dann schließlich ein - selbst für die Bergrettung Graz - nicht alltäglicher Einsatz: Alarmiert durch die besorgten Besitzer, galt es eine Katze aus dem Gipfel einer 25 Meter hohen Fichte zu retten, wo das verängstigte Tier schon seit einer Woche ausharrte. Ausgerüstet mit Baumsteigeisen erklomm ein Mitglied der Bergrettung den Baum und brachte das abgemagerte Tier heil zurück.

2021/04/27 21:51

Einsatz Endspurt im März

Das momentan sommerliche Wetter ermutigt viele Menschen die Natur zu genießen, was zu vermehrten Unfällen führt. Innerhalb von wenigen Tagen wurde die Bergrettung Graz zu mehreren verschiedenen Einsätzen am Schöckl gerufen. Darunter waren

  • zwei Gleitschirmflieger, welche kurz nach dem Start die Kontrolle über ihren Schirm verloren und abstürzten
  • mehrere Wanderer mit Verletzungen am Fuß
  • eine Person die sich, beim Sturz in der Lifttrasse, unbestimmten Grades am Kopf verletzte
  • ein Downhiller welcher sich, trotz korrekter Schutzausrüstung, schwer an der Schulter verletze

Die Verunfallten wurden wo möglich von der Bergrettung erstversorgt und anschließend entweder bodengebunden vom roten Kreuz abtransportiert oder mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 12 ausgeflogen.

2021/03/31 23:24

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  • Zuletzt geändert: 2020/10/05 00:20